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Deutsche Dankbarkeit
Deutsche Spuren in der Türkei - VII Unsere Beziehungen zu Deutschland, das in politischen Reden gern als „unser Freund und Verbündeter“ bezeichnet wird, haben in den vergangenen zehn Jahren einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Die Erpressungspolitik unserer Regierung in der Flüchtlingsfrage sowie die beleidigenden Äußerungen unserer Staats- und Regierungsvertreter haben tiefe Wunden in den Beziehungen zu jenem Land hinterlassen, das als Lokomotive des europäischen Kontinents u

Halûk Uluhan
5. Juli 20225 Min. Lesezeit


Anna
Deutsche Spuren in der Türkei - III Die Tomtom-Straße in Beyoğlu-Çukurcuma, die man beinahe als ein kleines „Klein-Italien“ bezeichnen könnte, wirkt auf den ersten Blick wie eine Sackgasse. Doch sie führt weiter — wenn auch etwas verborgen. Direkt gegenüber erhebt sich das ehemalige Gebäude des französischen Gerichts, das heute als Schule für frankophone Kinder genutzt wird. Doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel. Neben diesem gelben Gebäude, dessen Fassade mit Symb

Halûk Uluhan
8. Aug. 20214 Min. Lesezeit


Denkmal des unbekannten Gastarbeiters
Deutsche Spuren in der Türkei - II In diesem unscheinbaren Amtsgebäude hat alles angefangen. Die Arbeitsmigration der Türken nach Deutschland vor über einem halben Jahrhundert. Ist es Schicksal, dass das Haus mit EU-Mitteln erneuert/saniert wurde? Der Krieg war vorbei. Deutschland musste sich neu erfinden, wie Phönix aus der Asche. Es fehlten in vielen Bereichen die Arbeitskräfte, vor allem auf den einfacheren Ebenen. Die meisten Männer der Geburtenjahrgänge 1920-25 waren

Halûk Uluhan
4. Juli 20213 Min. Lesezeit


Das Yıldız-Palast-Ensemble:
Şale-Kasrı - ein Schloß für den deutschen Kaiser - Teil III Nach dem Ende der Monarchie im Jahr 1923 hatte das Şale Kasrı ein wechselvolles Schicksal, es war zunächst für einige Jahre ein Spielcasino (Spielbetrieb im Festsaal) und Tanzpalast, verpachtet an den Italiener Mario Serra, in dem sich die Schönen und Reichen der neuen Ära amüsierten. Ab 1956 wurden für etwa zwanzig Jahre Staatsgäste bei ihren Istanbulbesuchen dort untergebracht — Charles de Gaulle, der franzö

Thomas Weiberg
15. Okt. 20182 Min. Lesezeit


Das Yıldız-Palast-Ensemble:
Şale-Kasrı - ein Schloß für den deutschen Kaiser - Teil II Dem Geschmack der Zeit entsprechend waren die Räume mehr als reich ausgestattet — Parkettböden, Deckengemälde und -stuckaturen gehörten zum Standard, schwere Möbel im »deutschen« Neo-Renaissance-Stil, zahlreiche Sofas, Tischchen, vergoldete Stühle und Sessel, üppige Vorhänge und Gardinen, große Grünpflanzen und Blumenarrangements sollten eine wohnliche Atmosphäre erzeugen. Den Hofphotographen aus dem Atelier Abdulla

Thomas Weiberg
12. Okt. 20183 Min. Lesezeit


Das Yıldız-Palast-Ensemble:
Şale-Kasrı — ein Schloß für den deutschen Kaiser - Teil I Wer hügelan durch den ausgedehnten und an vielen Stellen reichlich verwunschen wirkenden Yıldız-Park in Besiktaş spaziert, sollte in den reizenden Schlössern »Malta Köşkü« oder »Çadır Köşkü« eine Essens- oder Kaffeepause einlegen. Beide Schlösser stammen aus den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts, als Sultan Abdül Aziz das Osmanische Reich regierte und eine verschwenderische Hofhaltung führte. Bis heute bezaubern be

Thomas Weiberg
7. Okt. 20183 Min. Lesezeit


Brevi manu*
* kurzerhand Bundeskanzlerin Angela Merkel ist schon wieder in der Türkei. Diese hohe Besuchsfrequenz innerhalb weniger Monate ist außergewöhnlich. Aber mit keinem anderen Land hatte in der Geschichte Deutschland so viel zu tun wie mit der Türkei. Das ist heute noch so. In Istanbul und in der Türkei stößt man auf Schritt und Tritt auf deutsche Spuren. Syrische Flüchtlinge beherrschen nach wie vor die Agenda. Im Oktober 2015 war ein Bombenanschlag in Ankara mit 107 Menscheno

Halûk Uluhan
8. Feb. 20165 Min. Lesezeit


Aus gegebenem Anlaß
Yassıada - Plati In den türkischen Medien kursierten neulich Aufnahmen von der Yassıada, einer der Prinzeninseln - völlig kahlgeschoren, Hügel wegrasiert und Küste aufgefüllt. Eine neue Umweltschande? - Ja. Istanbul vorgelagert sind die Prinzeninseln. Sie werden so genannt, weil sie schon zu byzantinischer Zeit häufig Verbannungsort von Fürsten und Fürstenkindern waren. Die Inseln sind im Sommer ein Paradies, Orte der Ruhe und der Erfrischung. Kein Autoverkehr - nur Fahrrä

Halûk Uluhan
7. Feb. 20163 Min. Lesezeit
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