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CiCERONE TRAVEL


Karaköy Palas
Auf den Spuren von Giulio Mongeri Der waschechte Istanbuler Architekt Giulio Mongeri (1873-1953), ein Levantiner, hat seiner Stadt viele schöne Bauwerke beschert, darunter auch das imposante Haus Karaköy Palas. "Wall Street" von Konstantinopel im ausklingenden Osmanischen Reich war Karaköy und die Voyvoda-Strasse zwischen Karaköy und Şişhane. Das Finanzzentrum des Orients par excellence war Karaköy. Prestigebauten der Banken und Versicherungen entstanden hier. Als Karaköy-Pal

Halûk Uluhan
1. Dez. 20162 Min. Lesezeit


Mabel
Istanbuler Schokolade Bevor die Pop-Kultur auch Istanbul erreicht hat, konnte man hier vernünftige Schokolade essen. Alte Istanbuliten erinnern sich an die Marke mit der "Mohrin". Gegründet wurde Mabel 1947 in Karaköy von den Istanbuler Griechen Mihalakis Payotis und Haralambos Kücükanastasiadis - beide ehemalige Mitarbeiter der Schokoladenfabrik Royal. Die Schokobranche war in der Hand der Griechen in Istanbul. Heute wird die Mabel-Schokolade von Stilyantos Vafiadis, dem e

Halûk Uluhan
1. Nov. 20161 Min. Lesezeit


Ömer Abed Han
Stararchitekt Alexandre Vallaury Arap İzzet Paşa, so etwas wie Obersekretär in auswärtigen Angelegenheiten im Palast des Sultans Abdulhamid II., bestellte dieses Han bei dem levantinischen Stararchitekten Alexandre Vallaury, der in Istanbul zahlreiche schöne Werke hinterließ. Bauzeit: 1909-1910. Arap İzzet Paşa, der ein gebildeter und vermögender Mann war, ist auch Vater des Muhammad Ali al-Abid, dem ersten Staatspräsidenten Syriens 1932-1936. Die Villa des Arap İzzet Paşa i

Halûk Uluhan
18. Okt. 20161 Min. Lesezeit


Cicerone-Tour
Galata-West "Galata, jenseits des Goldenen Hornes" lautet die Überschrift der Cicerone-Touren Galata-West und Galata-Ost. Der Stadtteil Galata, einst eine Stadt für sich ist zwar flächenmäßig nicht sehr groß, doch gibt es dort viel zu sehen und viel Verstecktes. Daher bietet Cicerone Galata-Touren in zwei Teilen an, die sich ergänzen. So hat man den Rahmen verkleinert aber dafür den Inhalt vertieft. Zu jedem Cicerone-Programm gibt es auch eine einstündige Präsentation mit V

Halûk Uluhan
15. Mai 20161 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy IV
Çinili Han Hafen ist gleich Zollamt. Das alte Zollamtsgebäude beherbergt heute noch Amtsstuben. Da die Fassade mit schönen, gelben Kacheln (çini) verkleidet ist, nennt man das Haus im Volksmund Çinili Han, Auch dieses Anwesen gehört jetzt der Doğuş-Gruppe. Was das Vorhaben Galataport damit vorhat, wissen wir noch nicht. Çinili Han entstand relativ spät - erst 1910. Ursprünglich fünfstöckig, erhielt das Haus eine sechste Etage draufgesetzt. Wohl aus Platzgründen hat da

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy III
Paketpostamt Schließlich kam die Post per Schiff an. Also waren die Postämter immer unmittelbar am jeweiligen Hafen. Das auch als "Lagerhaus Nr. 20" bekannte Anwesen wurde in den 1860-ern gebaut. Die Nr. 20 ist das erste moderne Lagerhaus der Türkei. Es grenzt an das Passagierterminal "Yolcu Salonu" und das Zollamtsgebäude "Çinili Han". Zusammen bilden sie die harmonische Uferkante des Hafenbereichs von Karaköy. Die rhythmische Fassadebgliederung des Lagehauses mit tran

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy II
Süslü Karakol, die schnörkelige Polizeiwache. Polizei oder Militär sind bekanntlich Institutionen, die ungern wieder gehen, wenn sie einmal da sind. Das hat vielleicht einen positiven Nebeneffekt: so blieben manche Bauten vom Ungeheuer Restaurierung oder Gentrifizierung verschont. Das gleiche Schicksal hat dieser durchaus interessante Arbeitsplatz mancher Polizeibeamte, die aber das schöne Haus nur von innen sehen. Schön ist natürlich nur das Portal, das Elemente des osm

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy I
Marseille am Goldenen Horn Cicerone setzt nun seinen Gang durch Gassen und Bauten von Galata und Pera fort. Der letzte Punkt seines Spazierganges war das Café Karabatak. Geht man jetzt die enge Gasse zwischen dem Türkisch-Orthodoxen Patriarchat und dem Kormoranencafé Richtung Süden, kommt man an eine der fünf parallel verlaufenden "Corniche" von Karaköy: Mumhane Caddesi. Man sollte hier keine breite Allee etwarten. Die Dimensionen der Straßen und Gassen von Galata und Per

Halûk Uluhan
24. Dez. 20152 Min. Lesezeit


Hippes Quartier
New-Karaköy Wo noch bis vor fünf Jahren Pumpen, Dichtungen und Fräser verkauft wurden, ist ein Trendviertel entstanden: Karaköy. Der Name steht heute bei junger Bevölkerung auch unter den Erasmus-Stundenten und Expats nicht mehr für einen verkehrstechnisch quirligen Platz, sondern für ein ganz kleines Gassensystem zwischen der Kaistraße Kemankeş Caddesi und Necatibey Caddesi auf der einen Achse und zwischen Maliye Caddesi (Parkhaus) und Tophane İskele Caddesi (Kılıç-Ali-Paş

Halûk Uluhan
1. Aug. 20152 Min. Lesezeit


Türkisch-Orthodoxes Patriarchat
Der Kampf eines selbsternannten Patriarchen Es ist schon komisch. Man liest „Türkisch-Orthodoxes Patriarchat“ Wo? Über dem Eingang der Kirche „Meryem Ana“, der Mutter Maria also. Türken und Kirche? Und auch noch orthodox? Wie paßt das zusammen? Kurios ist die Geschichte schon. Die drei Kirchen hier in Karaköy – Maria (ehemals Panhagia Kaffathiani), Nikolaus und Johannes – sind ursprünglich griechisch-orthodoxe Kirchen. Die heute als „Patriarchatszentrum“ genutzte und in

Halûk Uluhan
28. Juli 20155 Min. Lesezeit


Griechische Volksschule
Kunst statt Kindergeschrei Unterwegs auf der Kemeraltı-Straße in Richtung Karaköy übersieht man in der Regel ein schönes Haus rechts. Die Straße ist unfreundlich und gilt nicht gerade als Flaniermeile. Geschäfte, die Outdoor-, Jagd- oder Taucherausrüstung verkaufen, dominieren; sonst gibt's viel Verkehrslärm. Das stolze, klassizistische Gebäude mit einer dunkelgrauen, wohl von Umwelteinflüssen mitgenommenen Fassade ist ein Werk des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Nach ei

Halûk Uluhan
24. März 20152 Min. Lesezeit


Tophane
Ein Stadtteil im Dauerumbruch Tophane heißt einfach Kanonengießerei. Dieser unübersehbare Bau mit den vielen Kuppeln und Entlüftungskaminen ist für den Namen der Gegend verantwortlich: die Tophane-i Amire. Die Ursprünge dieser Waffenfabrik gehen auf 1453 zurück, also auf die Eroberung von Konstantinopel. 1823 wurde der Bau bei einem Brand stark zerstört und erneuert. Tophane war wohl das älteste Industriegebiet von Istanbul. Heute wird das Haus als Ausstellungshalle genutzt

Halûk Uluhan
2. Feb. 20152 Min. Lesezeit
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