Mabel
- Halûk Uluhan

- 1. Nov. 2016
- 1 Min. Lesezeit
Istanbuler Schokolade
Bevor die Pop-Kultur auch Istanbul erreicht hat, konnte man hier vernünftige Schokolade essen. Alte Istanbuliten erinnern sich an die Marke mit der "Mohrin".


Gegründet wurde Mabel 1947 in Karaköy von den Istanbuler Griechen Mihalakis Payotis und Haralambos Kücükanastasiadis - beide ehemalige Mitarbeiter der Schokoladenfabrik Royal. Die Schokobranche war in der Hand der Griechen in Istanbul.
Heute wird die Mabel-Schokolade von Stilyantos Vafiadis, dem ehemaligen Buchhalter der Firma, geführt.

"Kaugummi mit der Araberin" ist eine Marke, die jeder alte Istanbulit kennt. Gemeint ist die "Mohrin" auf der Packung und "Gummi arabicum" in der Konsistenz des von Kindern so geliebten Kaugummis.

Auch diese "Goldmünzen" gibt es heute noch - der Inhalt ist natürlich Schokolade. Beißt man in das Gold hinein, kommt Schokolade heraus.


Viele Türken bringen Schokolade aus dem Ausland mit oder bestellen Schokolade bei jemandem, der ins Ausland geht.
"Bring mir Schokolade aus Deutschland mit" hört man immer. Wenn sie wüssten, dass sehr gute Schokolade ihnen zu Füssen liegt.
Mabel hat 9 Filialen in der Türkei, 3 davon in Istanbul.




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