Ömer Abed Han
- Halûk Uluhan

- 18. Okt. 2016
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Aktualisiert: vor 6 Tagen
Stararchitekt Alexandre Vallaury
Arap İzzet Paşa, so etwas wie Obersekretär in auswärtigen Angelegenheiten im Palast des Sultans Abdulhamid II., bestellte dieses Han bei dem levantinischen Stararchitekten Alexandre Vallaury, der in Istanbul zahlreiche schöne Werke hinterließ. Bauzeit: 1909-1910.
Arap İzzet Paşa, der ein gebildeter und vermögender Mann war, ist auch Vater des Muhammad Ali al-Abid, dem ersten Staatspräsidenten Syriens 1932-1936. Die Villa des Arap İzzet Paşa in der Nähe des Yıldız-Palastes ist das erste Haus, in dem ein aus Deutschland importiertes System der elektrischen Leitungen installiert wurde. Weitere Villen hat er auf der Insel Prinkipo (Büyükada) bauen lassen.




Das Ömer-Abed-Han wurde auf 1040 Pfählen gebaut, die man in den weichen Boden gerammt hatte, zählte seinerzeit zu den modernsten Bauten. Es hatte eine Zentralheizung.

Vallaury hat hier nicht den Orientalismus in der Architektur vorgezogen, sondern eher einen europäischen Stil. Die Fassade weist Elemente des Barok aber auch die der Rennaissance und der Klassik.
Mit 1183 Quadratmetern Grundfläche zählt Ömer Abed zu den grössten Hans in Istanbul. Eine Ausnahme bildet Ömer Abed Han, weil es keinen expliziten Innenhof hat, doch sind alle Zimmer hell, da sie alle über Fenster verfügen. Die Zimmer haben alle Verbindungstüren zueinander. Das europäisch anmutende Mansardendach ist bemerkenswert.

Die engen Gassen rund herum erschweren einen freien, ungestörten Blick auf das schöne Gebäude, das in seiner ersten Bestimmung Getreidebörse war.
1992 wollte es ein kluger Kopf abreissen, doch gab es klügere Köpfe, die das verhinderten.




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