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CiCERONE TRAVEL


Türkisch-Orthodoxes Patriarchat
Der Kampf eines selbsternannten Patriarchen Es ist schon komisch. Man liest „Türkisch-Orthodoxes Patriarchat“ Wo? Über dem Eingang der Kirche „Meryem Ana“, der Mutter Maria also. Türken und Kirche? Und auch noch orthodox? Wie paßt das zusammen? Kurios ist die Geschichte schon. Die drei Kirchen hier in Karaköy – Maria (ehemals Panhagia Kaffathiani), Nikolaus und Johannes – sind ursprünglich griechisch-orthodoxe Kirchen. Die heute als „Patriarchatszentrum“ genutzte und in

Halûk Uluhan
28. Juli 20155 Min. Lesezeit


Surp-Pırgiç-Hisus-Kirche
Erlöserkirche im Rotlichtbezirk - Pfui! Das ist ein Irrgang durch die Achse Tophane-Karaköy. Ich weiß, liebe Cicerone-Leser. Bis ich eine bessere Lösung gefunden habe, bitte ich Sie alle wieder an die Kemeraltı Caddesi, Nahe Schule St. Benoît. Genau dort an der Ecke geht die Alageyik-Gasse hoch, eine alte Steigung mit Kopfsteinpflaster. Alageyik heißt Rothirsch. Man sieht dort fast immer junge Männer in Gruppen hoch- und runtergehen, sonntags auffälliger. Die Rothirsch-Gass

Halûk Uluhan
17. Juli 20152 Min. Lesezeit


Cicerone-Monatsprogramm: Juni
Büyükçekmece: Ein Kleinod der Architektur Der Wettergott meinte es im Juni nicht gut mit Cicerone. Nachdem der Sommer viel zu früh gekommen zu sein schien, war es dann doch nicht so. Tulpen und Judasbäume wurden im Mai im selben Monatsprogramm behandelt. Im Juni hatte Cicerone diesmal Gäste für eine "Entführung aus dem Serail". Veranstaltungsort wäre der Garten des Archäologischen Museums gewesen - schöne Kulisse! Es gab aber im Vorfeld mehrere regnerische Tage, so dass d

Halûk Uluhan
26. Juni 20152 Min. Lesezeit


Cicerone-Monatsprogramm: Mai
Tulpen und Judasbäume zur gleichen Zeit Der lange Winter 2015 hörte plötzlich auf und der Frühsommer ist schon da. Istanbul hat dieses Jahr keinen Frühling gehabt. Cicerone hat zwei Monatsprogramme - beide mit floraler Thematik - an einem Tag organisieren müssen, da es sonst unzeitig geworden wäre: entweder für die Tulpen zu früh oder für die Judasbäume zu spät. Mai- und Juniprogramme wurden also vereint. Force majeure! Die Tulpe stammt aus der Türkei und nicht aus Holland

Halûk Uluhan
6. Mai 20152 Min. Lesezeit


Griechische Volksschule
Kunst statt Kindergeschrei Unterwegs auf der Kemeraltı-Straße in Richtung Karaköy übersieht man in der Regel ein schönes Haus rechts. Die Straße ist unfreundlich und gilt nicht gerade als Flaniermeile. Geschäfte, die Outdoor-, Jagd- oder Taucherausrüstung verkaufen, dominieren; sonst gibt's viel Verkehrslärm. Das stolze, klassizistische Gebäude mit einer dunkelgrauen, wohl von Umwelteinflüssen mitgenommenen Fassade ist ein Werk des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Nach ei

Halûk Uluhan
24. März 20152 Min. Lesezeit


Cicerone-Monatsprogramm: Februar
Archäologisches Museum Istanbul - Ein Muß für alle Istanbul-Besucher Im Außengarten des berühmten Topkapı-Palastes thront ein stolzer Bau mit einer klassizistischer Front: Das Archäologische Museum von Istanbul. 1891 gegründet, ist es das bedeutendste archäologische Museum der Türkei. Die Sammlungen umfassen rund 15000 Exponate aus Mesopotamien, aus der assyrischen, sumerischen, akkadischen, babylonischen und ägyptischen Antike, dem prähistorischen, griechischen, römischen

Halûk Uluhan
21. Feb. 20151 Min. Lesezeit


Der freie Markt: amerikanisch
Als es noch keine Plagiate gab... Dort wo heute die Wasserpfeifen-Cafés sind, also wo einst das Artilleriegelände und später die Fordwerke waren, gab es ab den 50er Jahren den Amerikan Pazarı, den "amerikanischen Markt". Hier konnte man echte Jeans und andere Markenware an Kleidung haben. Zunächst waren es die in der Türkei stationierten amerikanischen Soldaten und andere Marshall-Planer, die vor ihrer Rückkehr ihre Habseligkeiten verkauften. So entstand die Bezeichnung A

Halûk Uluhan
2. Feb. 20152 Min. Lesezeit


Tophane
Ein Stadtteil im Dauerumbruch Tophane heißt einfach Kanonengießerei. Dieser unübersehbare Bau mit den vielen Kuppeln und Entlüftungskaminen ist für den Namen der Gegend verantwortlich: die Tophane-i Amire. Die Ursprünge dieser Waffenfabrik gehen auf 1453 zurück, also auf die Eroberung von Konstantinopel. 1823 wurde der Bau bei einem Brand stark zerstört und erneuert. Tophane war wohl das älteste Industriegebiet von Istanbul. Heute wird das Haus als Ausstellungshalle genutzt

Halûk Uluhan
2. Feb. 20152 Min. Lesezeit


"Ich beginne mit dem Anfang"
Es geht los! Auch in Istanbul ist es kalt um die Jahreswende. Und Cicerone arbeitet an diesen ruhigen Tagen an seinem Blog, an seiner Webseite und an seinem Programm. Es geht schon los am 6. Januar mit Freunden aus Berlin, aus Istanbul und aus Môtiers in der Schweiz. Wir werden den griechisch-orthodoxen Gottesdienst im Patriarchat, im "Vatikan des Ostens", erleben. Anschließend schauen wir uns einige Raritäten der Stadtteile Fener und Balat an. Eingekehrt wird in der Kneipe

Halûk Uluhan
31. Dez. 20141 Min. Lesezeit
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