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CiCERONE TRAVEL


Am Hafenkai von Karaköy IV
Çinili Han Hafen ist gleich Zollamt. Das alte Zollamtsgebäude beherbergt heute noch Amtsstuben. Da die Fassade mit schönen, gelben Kacheln (çini) verkleidet ist, nennt man das Haus im Volksmund Çinili Han, Auch dieses Anwesen gehört jetzt der Doğuş-Gruppe. Was das Vorhaben Galataport damit vorhat, wissen wir noch nicht. Çinili Han entstand relativ spät - erst 1910. Ursprünglich fünfstöckig, erhielt das Haus eine sechste Etage draufgesetzt. Wohl aus Platzgründen hat da

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy III
Paketpostamt Schließlich kam die Post per Schiff an. Also waren die Postämter immer unmittelbar am jeweiligen Hafen. Das auch als "Lagerhaus Nr. 20" bekannte Anwesen wurde in den 1860-ern gebaut. Die Nr. 20 ist das erste moderne Lagerhaus der Türkei. Es grenzt an das Passagierterminal "Yolcu Salonu" und das Zollamtsgebäude "Çinili Han". Zusammen bilden sie die harmonische Uferkante des Hafenbereichs von Karaköy. Die rhythmische Fassadebgliederung des Lagehauses mit tran

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy II
Süslü Karakol, die schnörkelige Polizeiwache. Polizei oder Militär sind bekanntlich Institutionen, die ungern wieder gehen, wenn sie einmal da sind. Das hat vielleicht einen positiven Nebeneffekt: so blieben manche Bauten vom Ungeheuer Restaurierung oder Gentrifizierung verschont. Das gleiche Schicksal hat dieser durchaus interessante Arbeitsplatz mancher Polizeibeamte, die aber das schöne Haus nur von innen sehen. Schön ist natürlich nur das Portal, das Elemente des osm

Halûk Uluhan
25. Dez. 20151 Min. Lesezeit


Am Hafenkai von Karaköy I
Marseille am Goldenen Horn Cicerone setzt nun seinen Gang durch Gassen und Bauten von Galata und Pera fort. Der letzte Punkt seines Spazierganges war das Café Karabatak. Geht man jetzt die enge Gasse zwischen dem Türkisch-Orthodoxen Patriarchat und dem Kormoranencafé Richtung Süden, kommt man an eine der fünf parallel verlaufenden "Corniche" von Karaköy: Mumhane Caddesi. Man sollte hier keine breite Allee etwarten. Die Dimensionen der Straßen und Gassen von Galata und Per

Halûk Uluhan
24. Dez. 20152 Min. Lesezeit


Rakı
Der unsichtbare Löwe in der Flasche Die klischeehafte Bemerkung der Touristen „Aber die Moslems dürfen doch keinen Alkohol trinken“, wird von den Fremdenführern genauso stereotyp beantwortet: „Es sei denn, aus medizinischen Gründen!“ In der touristischen Konversation ist also Rakı kein Alkohol, sondern Medizin. Überall dort, wo Wein angebaut wird, gibt’s nicht nur Wein, sondern auch seinen Geist: Spirituosen auf Weinbasis. Obwohl man den dominierenden Anisgeschmack wahrnim

Halûk Uluhan
3. Nov. 20152 Min. Lesezeit


Cicerone-Tour
Zu Fuß und bergab: Galata-Ost An einem angenehm warmen Herbstsonntag (20. September 2015) hat Cicerone eine Walkingtour veranstaltet - die Route: vom Galataturm bis Karaköy, alles bergab und zu Fuß. Ergänzend dazu wird demnächst auch die Westhälfte Galatas begangen. Hier teilt Cicerone Fotos, die die Teilnehmer geschossen haben: #istanbul #galata #halukuluhan #cicerone #privattouren #guide #stadtführung

Halûk Uluhan
21. Sept. 20151 Min. Lesezeit


Cicerone-Monatsprogramm: August
Märkte und Basare von Istanbul Für Touristen ist „Basar“ Ein Zauberwort mit Magnetwirkung. Dabei heißt es nichts anderes als Markt. Andere Schreibweisen sind „Bazar“ und „Bazaar“. In beliebten Urlaubsregionen wie zum Beispiel im Raum Antalya ist dieses Wort in riesengroßen Lettern angebracht an riesengroßen Schildern an riesengroßen Masten. Rein zufällig stehen diese gegenüber von Hotelreihen am Strand auf der anderen Straßenseite und meinen die Ramschläden. Den Untersch

Halûk Uluhan
29. Aug. 20153 Min. Lesezeit


Hippes Quartier
New-Karaköy Wo noch bis vor fünf Jahren Pumpen, Dichtungen und Fräser verkauft wurden, ist ein Trendviertel entstanden: Karaköy. Der Name steht heute bei junger Bevölkerung auch unter den Erasmus-Stundenten und Expats nicht mehr für einen verkehrstechnisch quirligen Platz, sondern für ein ganz kleines Gassensystem zwischen der Kaistraße Kemankeş Caddesi und Necatibey Caddesi auf der einen Achse und zwischen Maliye Caddesi (Parkhaus) und Tophane İskele Caddesi (Kılıç-Ali-Paş

Halûk Uluhan
1. Aug. 20152 Min. Lesezeit


Der freie Markt: amerikanisch
Als es noch keine Plagiate gab... Dort wo heute die Wasserpfeifen-Cafés sind, also wo einst das Artilleriegelände und später die Fordwerke waren, gab es ab den 50er Jahren den Amerikan Pazarı, den "amerikanischen Markt". Hier konnte man echte Jeans und andere Markenware an Kleidung haben. Zunächst waren es die in der Türkei stationierten amerikanischen Soldaten und andere Marshall-Planer, die vor ihrer Rückkehr ihre Habseligkeiten verkauften. So entstand die Bezeichnung A

Halûk Uluhan
2. Feb. 20152 Min. Lesezeit


Tophane
Ein Stadtteil im Dauerumbruch Tophane heißt einfach Kanonengießerei. Dieser unübersehbare Bau mit den vielen Kuppeln und Entlüftungskaminen ist für den Namen der Gegend verantwortlich: die Tophane-i Amire. Die Ursprünge dieser Waffenfabrik gehen auf 1453 zurück, also auf die Eroberung von Konstantinopel. 1823 wurde der Bau bei einem Brand stark zerstört und erneuert. Tophane war wohl das älteste Industriegebiet von Istanbul. Heute wird das Haus als Ausstellungshalle genutzt

Halûk Uluhan
2. Feb. 20152 Min. Lesezeit
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