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CiCERONE TRAVEL
Die ersten Gemeinden der Christenheit
Sieben Kirchen
Die Kirchen der Johannes-Offenbarung
8 Tage 7 Nächte
Ganzjährig
Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodikeia: An diese sieben Gemeinden Kleinasiens richtete Johannes seine eindringlichen Botschaften von Trost, Mahnung und Hoffnung. Unsere Reise führt zu den Schauplätzen der Offenbarung und in die Welt des frühen Christentums – zu antiken Städten, in denen sich Glaube, römische Macht und vielfältige religiöse Traditionen begegneten. Zwischen Tempeln, Theatern und den Spuren der ersten Gemeinden erschließt sich ein biblischer Text, dessen Bilder und Fragen bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.
1. Tag - Anreise: Flug nach Istanbul (IST oder SAW). Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel. Abendessen. Übernachtung in Istanbul (2 Nächte).
2. Tag - Höhepunkte im Zweiten Rom: Hagia Sophia - Bis zum Bau des Petersdoms in Rom war Hagia Sophia die größte Kirche der Welt. Diesem “noch stehenden” Weltwunder gebührt eine intensive Besichtigung. Das byzantinische Hippodrom war Schauplatz etlicher Volksbelustigungen aber auch Massaker. Blaue Moschee liegt gleich dahinter, die auch besucht werden soll. Chora, das einstige Kloster “auf dem Lande” war dem Erlöser geweiht. Die schönen Mosaiken und Fresken aus dem 14. Jahrhundert sind wohl den Künstlern in Ravenna ein Vorbild gewesen. Das Ökumenisches Patriarchat von Fener (Phanar) ist Zentrum der Orthodoxen Kirchen, sozusagen “Vatikan des Ostens”. Übernachtung in Istanbul.
3. Tag - Über Nicäa nach Bursa: Fahrt nach İznik, dem einstigen Nicäa. Besichtigung der Stadtmauern und -tore, der Hagia Sophia. Weiterfahrt nach Bursa, der ersten Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Besichtigung der Großen Moschee (Ulu Cami), der Grünen Moschee und des Grünen Mausoleums und des Gewürzbasars. Übernachtung in Bursa.
4. Tag - Thyatira-Sardes-Philadelphia-Hierapolis: Drei Städte der Offenbarung werden heute besucht. Außer Sardes sind die sehenswerten Reste spärlich. In Hierapolis angekommen, wäre das Philippusmartyrium ein wichtiger Programmpunkt. Übernachtung in Pamukkale (Thermalhotel).
5. Tag - Laodicäa-Kuşadası: Die jüngst ausgegrabene und sehr gut rekonstruierte Stadt der Offenbarung, Laodicäa, liegt im Tal des “lauwarmen” Lycos. Nach einer tiefgründigen Besichtigung fährt man weiter über das Mäandertal gen Westen. Unterwegs erfährt man viel über das anatolische Landleben. Sitten und Bräuche, und deren Herkunft sind doch wichtige Faktoren, die eine Kultur ausmachen. Zum Verständnis der Anatolier gehört unbedingt die Begegnung mit ihnen. Übernachtung im Raum Kuşadası (3 Nächte).
6. Tag - Ephesus-Johannesbasilika-Marienhaus: Ephesus ist möglicherweise die wichtigste unter den apokalyptischen Städten. Also verweilen wir uns hier und in der Umgebung einen ganzen Tag. Johannesbasilika ist fast zeitgleich zu der dritten konstantinopolitanischen Hagia Sophia entstanden. Hier liegt Johannes, der Evangelist. Das „Wohn- und Sterbehaus Mariens“ ist ein wichtiger Pilgerort für Christen, wenn auch die Authentizität unklar ist. Übernachtung im Raum Kuşadası.
7. Tag: Miletos-Didyma: Miletos oder Milet ist eine sehr große und wichtige Hafenstadt gewesen. Der Hafen ist heute verlandet. Man sieht sogar ehemalige Insel, die heute Hügel sind. Milet ist aber auch bekannt als eine durchdacht geplante Stadt und als Stadt der Philosophen und Mathematiker (Thales von Milet). Hier hat Apostel Paulus seine berühmte Abschiedsrede gehalten. In Didyma sieht man den größten Tempel in Anatolien. Apollon, dem Gott der Weissagung geweiht, ist der unvollendete Tempel nicht nur durch seine Ausmaße, sondern auch durch seine paganistische Funktion imponierend. Übernachtung im Raum Kuşadası.
8. Tag: Abschied nehmen: Transfer zum Flughafen İzmir und Rückflug.

