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Landete Noah wirklich auf dem Ararat?

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Der Berg ruft!

Der Osten par excellence!

7 Tage 6 Nächte

Mai, Juni, September, Oktober

Schon aus großer Entfernung erhebt sich der Ararat über die ostanatolische Ebene. Mit seinen 5.137 Metern scheint er weniger aus der Landschaft aufzusteigen, als vielmehr zwischen Erde und Himmel zu schweben. Seit Jahrhunderten zieht dieser mächtige, schneebedeckte Vulkan Reisende, Forscher, Bergsteiger und Gläubige in seinen Bann. Denn kaum ein anderer Berg ist so eng mit einer der großen Erzählungen der Menschheit verbunden: mit Noah, der Sintflut und der Arche.
Doch landete Noah tatsächlich auf dem Ararat?
Die überraschende Antwort lautet: Die Bibel behauptet das gar nicht so eindeutig. Im Buch Genesis heißt es lediglich:
„Am siebzehnten Tag des siebten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.“
Gemeint ist also nicht ausdrücklich der heute so bezeichnete Berg, sondern das „Gebirge“ beziehungsweise das „Land Ararat“ – vermutlich die historische Landschaft Urartu, die sich über weite Teile des armenischen Hochlandes erstreckte. Erst spätere christliche Überlieferungen verbanden Noahs Arche immer stärker mit dem Großen Ararat. Bis heute fehlt allerdings jeder wissenschaftlich anerkannte archäologische Nachweis dafür, dass sich die Arche auf diesem Gipfel befand.

1. Tag - Hinflug:
Flug Deutschland-Van via IST oder SAW. Van liegt am gleichnamigen See. Abholung, Begrüßung, Einchecken im Hotel. Abendessen und Übernachtung in Van (5*).
2. Tag - Çavuştepe - Hoşab - Bartholomäus:
Die Apostel Bartholomäus und Thaddäus waren die Prediger des Kaukasus. Man glaubt, dass Bartholomäus hier in der Albayrak-Kirche begraben ist. Thaddäus liegt auf der anderen Seite der Grenze. Die Kurdenfestung Hoşab ist einen Besuch wert, genauso wie die Urartäer-Festung Çavuştepe. Hier - wenn wir Glück haben - treffen wir den letzten Urartäer, den “Onkel Mehmet”, der die urartäische Keilschrift lesen kann. Kurz vor Van noch ein letzter Stopp bei den “Siebenkirchen”. Abendessen und Übernachtung in Van wie am Vortag.
3. Tag - Insel Ahtamar - Van:
Die Heilig-Kreuz-Kirche auf der Insel Ahtamar ist ein Höhepunkt der armenischen Sakralarchitektur. Die Flachreliefs an den Fassaden erzählen dem Besucher neben gängigen auch weniger bekannte Geschichten aus dem Heiligen Buch. Hier verbringen wir einige Stunden. Zurück in Van sollte man unbedingt das neue Museum und anschließend die Zitadelle besucht haben. Abendessen und Übernachtung in Van wie am Vortag.
4. Tag - Van - Doğubayazit:
Heute geht es mit Koffern nach Norden. Für Katzenliebhaber ist ein kurzer Besuch des Katzenhauses der Universität Van vorgesehen. Die Van-Katze ist nämlich eine schützenswerte Gattung. Auf der Fahrt nach Doğubayazıt kommt man an der iranischen Grenze vorbei. Der Wasserfall von Muradiye eignet sich als Zwischenstopp. Nachmittags ausführliche Besichtigung des imposanten Palastes des Kurdenfürsten İshak Paşa. Am südlichen Fuße des Ararat, in Doğubayazıt übernachten wir. Abendessen und Übernachtung in Doğubayazıt (3*).
5. Tag - Doğubayazıt - Kars:
In der Vormittagssonne genießen wir noch den Ararat von verschiedenen Perspektiven aus. In Iğdır, also am Nordfuß sieht der Koloss sogar imposanter aus. Unterwegs sind in Tuzluca interessante Salzbergwerke zu sehen. Über Digor erreichen wir Kars, die umstrittenste Stadt im Osten der Türkei. Großer Stadtrundgang mit Besichtigung der Alexander-Nevsky-Kirche (Fethiye-Moschee), der Apostel-Kirche (Kümbet-Moschee), der Zitadelle, der Heeresstraße und etlicher Baudenkmäler aus der russischen Besatzungszeit. Holländische und baltische Baumeister waren hier am Werk. Der Stadtplan ist nach dem hippodamischen Schema. Abendessen (mit Folklore) und Übernachtung in Kars (4*).
6. Tag - Ani - Çıldır:
Vormittags ausführliche Besichtigung der einst glorreichen armenischen Stadt Ani am Grenzfluss Arpaçay oder Achurjan. Die Ruinenstätte kann mit großartigen Stadtmauern, einer Kathedrale, verschiedenen Kirchen, der “ersten Moschee in Anatolien”, ja sogar mit einem zoroastrischen Feuertempel aufwarten. Anschließend Fahrt Richtung Çıldır-See, der im Winter völlig zufriert. Man sollte den hiesigen Karpfen probieren. Unterwegs ein kurzer Stopp im Dorf Doğruyol, um hier den Zustand einer “Kirchenmoschee” zu bewundern. Abendessen und Übernachtung in Kars wie am Vortag.
7. Tag - Rückflug oder Weiterfahrt nach Georgien.


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