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Höhlenwelten und Höhenfahrten

Tokalı Kilise

Kappadokien

Schutz und Zuflucht im weichen Tuffgestein

7 Tage 6 Nächte

April-Juni, Oktober, November

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1. Tag – Ankunft in Antalya
Nach vormittäglichem Transfer ins Hotel bleibt Zeit zur Erholung. Antalya, am Fuß des Taurus-Gebirges, gilt als Hauptstadt des türkischen Fremdenverkehrs. Am Nachmittag steht ein Rundgang durch die Altstadt mit Besichtigung des Hadrianstors, der alten Stadtmauern und des historischen Hafens auf dem Programm. Das Abendessen findet in einem lokalen Restaurant statt. Übernachtung in Antalya (2 Nächte).
2. Tag – Die antiken Stätten Pamphyliens
Pamphylien, die antike Region südlich des Westtaurus, lädt zu spannenden Entdeckungen ein. In Perge können die noch sehr gut erhaltenen Bauwerke aus römischer Zeit bestaunt werden. Die Stadt war einst ein bedeutender Hafen am Fluss Kaistros und wurde auch vom Apostel Paulus besucht. Ein weiteres Highlight ist das römische Amphitheater von Aspendos, eines der besterhaltenen weltweit. Zudem bieten die antiken Wasserleitungen Einblicke in die römische Technik. Die Mittagspause ist am Fluss Eurymedon (heute Köprüpazarıçayı) an einer seldschukischen Brücke geplant. Am Nachmittag Rückfahrt nach Antalya, Abendessen außerhalb und Übernachtung.
3. Tag – Kultur und Geschichte auf dem Weg nach Konya
Die Reise führt weiter über das Taurusgebirge Richtung Konya. Unterwegs gibt es einen Zwischenstopp in Çatalhöyük, eine der ältesten bekannten Siedlungen aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. mit Lehmziegelarchitektur und matrilinearer Sozialstruktur. Konya, früher Ikonium, liegt in einer weiten Getreideebene Anatoliens und wurde nach der Turkisierung Hauptstadt des Seldschukenreiches. Rumi, der Begründer der „Tanzenden Derwische“, wirkte hier; seine ehemalige Wirkungsstätte ist heute ein Museum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das archäologische Museum und das Museum seldschukischer Porzellankunst. Abendessen und Übernachtung in Konya.
4. Tag – Die Tuffsteinlandschaften Kappadokiens
Nach dem Frühstück geht es vorbei am Salzsee (Tuz Gölü) nach Kappadokien. Unterwegs steht ein Besuch der gut erhaltenen Karawanserei von Sultanhani an, die an die Zeit der mittelalterlichen Karawanen erinnert. Kappadokien fasziniert mit seinen vulkanischen Erosionslandschaften und erstreckt sich über nahezu 40.000 km², wobei die Reisegruppe sich auf etwa ein Zehntel der Fläche konzentriert. Abendessen und Übernachtung in Kappadokien, das für fünf Nächte als Ausgangspunkt dient. Abendessen ist jeweils im Hotel.
5. Tag – Das Herz Kappadokiens
Die Erkundung Kappadokiens erfolgt in Tagesausflügen. Im Zentrum der Region liegt das berühmte Freilichtmuseum von Göreme mit eindrucksvollen Höhlenkirchen und Kapellen, das ausführlich besichtigt wird. Die umliegenden Ortschaften bieten zahlreiche Fotomotive und Gelegenheiten zur Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung. In Avanos, durch das der Rote Fluss (antik: Halys) fließt, sind Ziegeleien und Töpfereien weit verbreitet, da die Region reich an roter Tonerde ist.
6. Tag – Unterirdische Städte und Schluchten
Kappadokien ist bekannt für seine unterirdischen Städte, die sich über mehrere Etagen erstrecken und durch ein ausgeklügeltes Gangsystem verbunden sind. Es steht eine Besichtigung von Derinkuyu auf dem Programm. Weiter südlich, fast am Nordrand des Taurus, liegt Gümüşler mit einer sehenswerten Klosteranlage. Die Reise führt weiter in die beeindruckende Ihlara-Schlucht – ein Canyon mit Höhlenkirchen und einzigartiger Landschaft, entstanden durch den Melendiz-Fluss, der vom Assan-Berg (3200 m) hinabfließt. Eine Wanderung entlang des Flusses rundet den Tag ab.
7. Tag – Ürgüp und Kayseri
Nach einem Spaziergang durch Ürgüp, einer größeren Ortschaft der Region, geht es weiter in die Metropole Kayseri (Caesarea), die am Fuße des Erciyes-Bergs (Argaeus, 3900 m) liegt – dem Hauptverursacher der vulkanischen Landschaft. Besichtigt werden die Huant-Hatun-Moschee, die Stadtmauern und das Basarviertel. Am Abend ist eine Vorführung der Tanzenden Derwische in beeindruckender Atmosphäre geplant.
8. Tag – Dorfbesuche und lokales Handwerk
Jede Region ist stolz auf ihre eigenen Produkte. In Kappadokien sind dies Töpfereien, Onyxschleifereien, Edelsteinprodukte, Winzereien, Bimssteinwerke und Knüpfereien. Ziel des Tages ist es, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und das Handwerk der Region kennenzulernen.
9. Tag – Heimreise
Sehr früh erfolgt die Fahrt über das Taurus-Gebirge zurück an die Südküste zum Flughafen Antalya. Heimflug.


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